Vergessene Leidenschaft wieder erwacht

Dieses Mandala war der Weg zurück in ein positiveres Leben!

Wer ich bin...

Mein Name ist Mario Vetter, geboren 1969 in Aalen, Ostalbkreis.

Ich bin verheiratet und lebe zusammen mit meiner Frau Gabi und unseren vier Katzen in einem Teilort von Aalen am Rande des idyllischen Härtsfeldes.

 

Bereits als Kind und Jugendlicher habe ich Stift und Pinsel geschwungen und hatte Spaß daran, alles Mögliche zu bemalen. Auch Tapeten und Fliesen...

Irgendwann habe ich aber damit aufgehört. War es der berufliche Stress, der Alltag? Keine Zeit, keine Lust - immer wieder die gleichen Ausreden!

Gesundheitliche Rückschläge - beginnend mit der Diagnose Multiple Sklerose 1998, einem Herzinfarkt im Jahre 2015 und "zwischenzeitlich" endend mit der Diagnose schwarzer Hautkrebs im Juni 2018 - bestimmten meine letzten Lebensjahre. Alles drehte sich um Krankheit, Schmerzen und Ängste. Auch hatte ich wiederholt Panikattacken. Doch ein erneuter Aufenthalt in der Notaufnahme  des Ostalbklinikiums Aalen im April 2017 stellte für mich einen Wendepunkt dar. Ich erkannte, dass ich alleine ohne professionelle Hilfe dieser Teufelsspirale nicht entkommen kann.

So wandte ich mich vertrauensvoll an die psychosomatische Abteilung des Klinikums. Dort empfahl man mir eine ambulante Therapie für die Dauer von 6 Wochen. Voller Zuversicht begab ich mich im Sommer 2017 dorthin und siehe da - es wurde mir geholfen. ICH habe mir geholfen - weil ich der Therapie immer positiv gegenüber stand!

Im Rahmen der Therapie war ich auch in und mit der Kunstgruppe unterwegs. Und entdeckte so wieder meine Leidenschaft für die Kreativität - das Malen! Ich konnte so meine Ängste und Emotionen zum Ausdruck bringen. Die entspannende Wirkung des Malens erfahren - keine Gedanken mehr an Krankheit, keine Ängste mehr! Das Malen beruhigt mich und weckt positive Gefühle in mir - bis heute. Und darüber bin ich sehr glücklich!

 

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei meiner Frau Gabi bedanken, die immer zu mir gehalten hat und stets eine Stütze ist. Ebenso bei meinen Verwandten, Freunde und Bekannten, welche mir manchmal auch den nötigen Schubs gegeben haben.

Besonderer Dank gilt hier auch dem Team der Station 24 des Ostalbklinikums Aalen.

 

Allen, die unter ähnlichen Problemen leiden, kann ich nur den Mut wünschen, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen, sich professionell helfen zu lassen. So auch Dir. Und bitte geh offen damit um! Es ist keine Schande krank zu sein - Angst zu haben. Akzeptiere Dich mit all Deinen Makeln und Schwächen - so wirst Du gestärkt die Situation meistern. Und verliere nie die Lust am Leben und behalte Deinen Humor!!!

 

Viel Glück und Erfolg!


Übrigens bin ich seit Mai 2019 Mitglied im Kunstverein Aalen e.V.

 

Hier kann ich mich mit vielen Künstlern aus der Region austauschen und immer wieder neue Impulse für mein künstlerisches Schaffen in mich "aufsaugen"! Das erweitert meinen Horizont und bereichert mein Leben!

 

Besuche doch mal die Homepage des Kunstvereins Aalen.